Unsere eigentlich so wunderbare Welt steckt in
unnötigem Leid, welches aus überall vorhandenen Trennungen entsteht: zwischen
Menschen, Ethnien, Religionen, wirtschaftlichen und politischen Gruppen und
nicht zuletzt zwischen den Menschen und dem Rest der Natur. Diese Trennungen
führen zu Dogmatismus, Radikalisierung, Verarmung und Leid. Was sind deren
Wurzeln? Mangelndes Gewahrsein, Ichbezogenheit, Angst, Isolation – eine
traurige Geschichte, aber nichts Neues.
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Freiheit ist ja ein viel diskutiertes Thema. Und meist setzt man sie gleich
mit Demokratie, Reise- und Meinungsfreiheit, oder mit der freien Wahl bei der
unendlich überflüssigen Vielzahl von Konsumgütern. Doch ist das wirklich Freiheit? Ist wahre Freiheit etwas was vergehen kann -
eine menschliche Kreation?
Freiheit ist etwas sehr kostbares und in ihrer tiefsten Bedeutung jenseits
von Vorstellungen, Konzepten und Ideen d.h. sie ist ohne dinglichen Charakter -
sie ist eine Erfahrung, eine Erkenntnis - nicht in erster Linie der Sinne
oder des Intellekts, sondern des Herzens. Freiheit kann man eigentlich nicht
erwerben. Sie wird vielmehr entdeckt und ist etwas sehr intimes.
Man kann sie uns auch nicht wegnehmen oder geben, denn sie
ist unser innerstes Wesen, das was wir wirklich sind. Wenn man erstmal
aufhört seine eigenen Gedanken und Emotionen als objektiv misszuverstehen, sich
nicht mehr von Angst und Hoffen leiten lässt, dann ist es eigentlich unmöglich
sich durch Andere, durch Systeme und Institutionen manipulieren zu
lassen.
Die gegenwärtigen System bestehen nur, weil wir an sie glauben,
weil wir sie ernst nehmen, uns in der einen oder anderen Weise mit
ihnen identifizieren. Ob wir es wollen oder nicht, solange wir uns nicht selbst
vertrauen, an unsere Qualitäten glauben, solange werden wir Spielball Anderer
bleiben.
Das Vertrauen in unsere innere Freiheit ist der Schlussel zum Mut, um in unserer Gesellschaft wahrhaftige Veränderungen zu bewirken, die sich nicht am Eigennutz und Gewinnstreben orientieren, sondern am Verständnis, dass wir alle Brüder und Schwestern einer Welt sind.
Wahre Zivilisation sieht als oberste Prinzipen das Recht und die Notwendigkeit aller auf Grundsicherung - Nahrung, Kleidung, Liebe, Freundschaft, Kooperation und gute Bildung. Wenn diese Grundsicherung nicht vorhanden ist, dann haben wir keinen Raum und keine Zeit dem nach zu gehen was uns unser innerstes Wesen vermitteln will.
In diesem Sinne - viel Mut in diesem friedlichen Kampf!

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vielen Dank... so einen Post muss es als Buch geben! Sie sprechen mir aus der Seele... Mit diesem Gedanken in meinem Herzen kämpfe ich (meist allein) gegen die Front unserer Gesellschaft, die einstimmig der Meinung ist, dass selbst Soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Polizeistationen sich "finanziell" rechnen müssen und eine Erzieherin keine Produktivität hat und der niedrige Lohn sich dadurch rechtfertigen lässt. Weiter so!
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