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Tonnen Gold – Der Druck der Öffentlichkeit war nun also doch zu groß. Oder die
Bundesbank hat selbst kalte Füße bekommen, nachdem Sie den einen oder anderen
Artikel hierzu gelesen hat.
Wie auch immer, Fakt ist,
dass wir die annähernd Hälfte unseres Goldanteils, der in den USA lagert, nun also
zurückholen – bis 2020 sollen die leeren Plätze in den Frankfurter Tresorräumen mit
den volkseigenen Edelmetallen gefüllt sein. Gleich zwei Dinge sind an diesem Fakt erscheinen etwas skurril:
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| Foto: usToday |
Erstens: Warum
erst zum Jahr 2020? Bis dahin können sich bestehende Verhältnisse
erdrutschartig ändern. Regierungen wechseln, Währungen einstürzen, Kriege
ausbrechen, Europa zerfallen - Selbst
Goldbestände könnten manipuliert werden.
Zweitens:
Warum liest man zu diesem Thema aktuell in jeder Tageszeitung, das eben jene
Frankfurter Tresore auf einmal endlich genug Platz beherbergen würden?
Möchte man dem Volk damit wahrhaftige erklären, dies wäre tatsächlich ein Grund
für das bisherige Outsourcing unseres Staatsschatzes gewesen? Zu wenig Platz in
den Tresoren? - Ja, man möchte offensichtlich.
Jedenfalls wird mit dieser
Medienoffensive einmal mehr folgendes erreicht: Der Bundesbürger ist beruhigt.
Das Thema Goldreserven dürfte in diesem Zusammenhang also erst einmal wieder
für eine gewisse Zeit vom Tisch sein. Zugegeben ist dieser Vorstoß der
Bundesbank auf den ersten sogar Blick als löblich einzuordnen. Bei aktueller
Informationspolitik und dem dazugehörigen Wahrheitsgehalt sollte man jedoch
nicht sonderlich viel darauf setzen.
Schließlich
lagert der größte Teil unseres Goldes nach wie vor bereits mehrere Jahrzehnte in einer noch absurderen
Märchenrepublik.
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