Mittwoch, 6. Februar 2013

EU geht auf Facebook-Foren los

(ph) Bei aller (berechtigen) Kritik, welche man dem amerikanischen Mega-Konzern Facebook entgegenbringen sollte, bringt Mark Zuckerbergs Social-Media-Plattform (noch) einen erfreulichen Vorteil mit sich. Immer mehr Menschen nutzen die vielen Vernetzungsmöglichkeiten, um sich politisch zu informieren oder gar selbst aktiv zu werden. Dass die in der westlichen Welt herrschende Politik dabei im Detail meist sehr schlecht weg kommt, bemerkte man nun anscheinend auch in den Führungsetagen der Europäischen Union.

Es ist schon bemerkenswert, was man in unserer Europäischen Wertegemeinschaft derzeit alles erleben muss. Im Zuge der kommenden EU-Parlamentswahlen 2014 macht man sich in Brüssel offenbar ernsthafte Gedanken über den aktuellen Stimmungswandel in vielen gebieten der Union. Der "Daily Telegraph" behauptet dieser Tage, Informationen über ein neues Geheimdokument Namens "Propagandablitz" erhalten zu haben. Demnach will die EU-Kommission bis zur Europawahl 2 Millionen Euro in eine "qualitative Medienanalyse" investieren. Hauptaugenmerk soll dabei vor allem auf Länder gerichtet werden, in denen die EU-Skepsis dieser Tage rasant zunimmt. Des Weiteren sollen dem Papier nach einzelne EU-Beamte gezielt geschult werden, um in Bereiche von Onlineaktivisten eingreifen und dabei gezielt einen "kommunikativen Beitrag zur Beeinflussung" zu leisten.

Für erfahrene Internetnutzer sowie interessierte Mitbürger ist ein solches Eingreifen nicht einmal etwas Neues. So nutzt z.B. die ARD bereits seit langem Ihre Gebührengelder, um eigene "Schläfer" in Social-Media-Plattformen zu installieren. Nun jedoch sollen auch "echte Steuern" dafür genutzt werden, um gezielt Desinformationen zu verbreiten und Staatsbürger somit offenkundig zu manipulieren - Man installiert nun also eine Web-Patrouilie, um (zu) mündigen Bürgern die Leviten zu lesen.

"Wir" brauchen uns in diesem Zusammenhang wohlmöglich sogar weniger zu "fürchten", als ähnlich denkende Bürger in Griechenland, Spanien sowie in vielen weiteren Ländern, in denen der politische Wandel bereits begonnen hat. Im Verhältnis zu ihnen geht es den Deutschen nämlich nach wie vor sehr gut. Im Gegensatz zu uns bringen andere Staaten dieser Tage reihenweise neue Shootingstars in die Politik - Und Wir? Wir bauen auf Angie, Arbeit und RTL.


Foto: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

8 Kommentare:

  1. Hahaha, und wie soll das funktionieren? Manipulation funktioniert nur dann, wenn man unentschlossen ist oder keine klare Meinung hat. Hinzu kommt auch noch, dass die meisten Menschen, die sich heutzutag informieren und klar Position beziehen, sich immer aus verschiedenen Quellen Informationen beschaffen. Das Institut für "neue und soziale Marktforschung" betreibt schon länger systematische Meinungsmache und dennoch lassen sich die meisten Menschen nicht mehr dadurch beeindrucken. "Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein Wald der wächst." und "die Stimme der Vernunft ist leise", aber beharrlich! Natürlich ist es eine Schande, dass die guten Herren aus Brüssel sich nun vor den Wählern fürchten müssen, aber durch solche Aktionen werden sie sich nur weiter ihr eigenes Grab schaufeln. Schaut man nach England, wo Cameron das Volk fragen möchte, wie es zu einem Europa steht, dass von Wenigen geführt wird und alle in die Taschen weniger Menschen zahlen müssen. Dann sieht man, dass Europa nicht an der Bevölkerung scheitern wird, die keine Lust in Europa aufzugehen, sondern an der verdammten Politik, die aus Europa einen industrialisierten Skalvenstaat machen möchte. Auch in den Niederlande melden sich nun Professoren zu Wort, die berechtigte Sorgen hegen, ob ein teilweise undemokratisches System wirklich eine Verbesserung darstellt, oder ob es nicht doch gefährlich sein könnte, wenn man Menschen zu viel Macht gibt. Die Möglichkeit, sich durch das Internet immer weiter zu bilden und sich seine Informationen selbst zu suchen, hat die Menschen aufhorchen lassen. Wenn die Politiker wieder schreien: "Das sind alles Terroristen und deswegen müssen wir unsere Bevölkerung abhören und einen Dronenkrieg anfangen", dann kann die Bevölkerung die "Terroristen" fragen, wie die dazu stehen. Wenn dann auf einmal rauskommt, dass DEREN Politiker das gleiche über uns sagen, dann wird jeder vernünfitge Mensch sich die Frage stellen: "Wenn weder die noch wir wirkliche Terroristen sind...wer ist es dann?" Und auf einmal wandert der Blick nach oben und wer dort sucht, wird auch fündig werden! Bildung ist der Anfang, der Weg und das Ziel und somit möchte ich mich mit ganzem Herzen Oskar Negt anschließen, als er sagte:"Demokratie ist die einzige Staatsform, die erlernt werden muss!"
    Mit vorzüglichen Grüßen,

    Tertius Gaudens

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  2. 1) Demokratie ist keine Staatsform sondern eine Regierungsform .. zumindest offiziell .. Staatsformen gibt es nu rzwei .. die Monarchie und die Republik ..

    2) Echte Demokratie ... so wie bei den humamen Griechen gelebt wurde - lässt sich heutzutage staatbreit gar nicht bewerkstelligen ..

    3) Wir leben in einer Ochlokratie, Medienkratie, Massendiktatur so Parteienoligarchie .. um nur einige Despotien zu erläutern ..



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    1. Echte Demokratie im alten Griechenland? Da ist wohl jemand sehr schwach informiert, denn die alten Griechen hatten beileibe keine wirkliche Demokratie. Wahlberechtigt waren nur die männlichen Vollbürger der jeweiligen Stadtstaaten...

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  3. Ich kann mich noch gut an vergangene Zeiten erinnern. Damals musste man sich im öffentlichen Bereich sehr gut überlegen was man sagt, wenn man nicht in Bautzen, Schwedt oder sonst wo einziehen wollte. Später war es sogar gut, sich seine Freunde genauer anzusehen und zu überlegen wem man was sagt. Nach der Wende wurde die Stasi dann vom Westen durch den Kakao gezogen, berechtigt, mehr oder weniger. Heute nähern wir uns diesen Zuständen wieder zusehends. DDR 2.0 könnt man sagen. Ich habe noch nie so viele Heuchler und Verräter in der Politik gesehen wie momentan. Ich warte auf den Tag, an dem das Volk aufsteht und die ersten Toten zu beklagen sein werden. Denn noch eine friedliche Wende wird es ganz sicher nicht geben. Es stinkt schon regelrecht nach Unruhen, überall in den Straßen. Da hilft auch politisches Deo nicht mehr.

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  4. Manipulation ist einfacher als man denkt. Das meiste bekommt man gar nicht mit. Sie ist schlicht und unterschwellig. Manipulation funktioniert bei Menschen, die eine vermeintlich klare Meinung haben sogar sehr gut. Ein Fluss lässt sich viel besser steuern als ein Wasserstrudel. Und wenn die Strecke die der Fluss fließt lang genug ist, bekommst du gar nicht mit, dass sich die Richtung ändert.

    Und, dass die meisten Menschen sich informieren... nun ja. Das bezweifel ich stark. Die Erfahrung lehrt anderes. Zumal der Mensch viel zu sehr mit seiner Arbeit und den alltäglichen Dingen beschäftigt ist, die er tun muss, weil das System ihm das so vorgibt.

    Man sieht doch eh nur die Spitze des Eisberges. Zu sagen, man wäre aufgeklärt, ist der erste Trugschluss. Aufklärung ist wie lernen. Aufklärung endet nie und ist unerreichbar - es gibt zu viel zu Wissen für das Leben eines Menschen. Aber man sollte stets danach streben.

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    1. ich finde es gut, wie du geschrieben hast.

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  5. Es hatte mal ein schlauer Mensch gesagt ,eine Demokratie braucht die Freie Meinung nicht fürchten wenn ja ist es eine Diktatur

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  6. erfolg ist einmal öfter aufstehen als hinfallen...sagte auch mal ein schlauer mensch. doch hat man heutzutage noch die möglichkeit aufzustehen? zu tief haben die schaufel der bagger in der rechtssprechung und gegraben. die doktrinen und ideologien von marx, engels und lenin erleben eine reinkarnation im auftrag der finanzterroristen, die würfel sind schon gefallen. einer alleine kann nichts ändern, eine kleine gruppe eben so wenig. und solange der magen voll ist, die rate für das neue auto und der miete aufgebracht wird, solange der bänker den dispo aufstockt, solange lässt sich der deutsche alles gefallen und kommt für den esm auf. und das kann noch dauern...bis er aufsteht. denn erwacht ist er schon

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