Endlich, es ist Frühjahr! Zeit für einen neuen
Lebensmittelskandal. Beziehungsweise ist es ja gar kein richtiger Skandal, dazu wird
es momentan lediglich medial gepusht. Primär geht es um die Täuschung von Endverbrauchern,
genauer gesagt, um den stellenweise verhöhnten, geizigen Fleischfresser.
Zusammengefasst:
Es war Pferd im Rind, wo nur Rind, jedoch kein Pferd drin sein sollte. Und im Anschluss hat keiner "mit extra viel Pferd" auf die Packung geschrieben.
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| Foto: Wirtschaftswoche |
Keine Frage, es sollte allein durch gesunden Menschenverstand
klar sein, dass ein vergleichsweise heikles Produkt wie Nahrungsmittel, welche
seit je her besonderen gesundheitsrechtlichen Auflagen unterliegen zu 100% das
enthalten müssen, was auch auf der Packung steht. Die (un)verantwortlichen Betriebe
und Strippenzieher müssen juristisch belangt, und die Qualitätskontrolle auf
"tote Winkel" hin überprüft werden, damit so etwas "in Zukunft nicht
mehr passieren kann." ..
Die Doppelmoral der Gesellschaft lässt mich jedoch mehr
aufstoßen, als es galoppierende Nudelgerichte in Aluminiumwannen jemals schaffen
würden.
"Urban Priol" hatte vor Jahren, damals noch zum Thema BSE, einen
Satz in seinem Programm, der treffender nicht hätte sein können:
"...Da will der Kunde, dass das Kilo
Hüftsteak billiger ist als eine Dose Hundefutter, und wundert sich dann, wenn er
die Krätze bekommt..."
Dieser Satz, so stimmig wie kurz, lässt sich auf die
Schweinepest, Dioxin, Löcher im Käse und selbstverständlich auf das Mogelpferd
in Tomatensoßen anwenden. Ich will keine Grundsatzdebatte darüber beginnen, ob wie und
warum man Fleisch essen soll, darf oder eben nicht. Sowas darf sich nämlich prinzipiell niemand anmaßen..
Jedoch wird sich jetzt über "eventuell" medikamentös
behandeltes Fleisch von Ponyhöfen gestritten. Da hört der Spaß auf!
Dass gewisse Medikamente für nicht deklariertes Schlachtvieh und
den anschließenden Verzehr des Menschen bedenklich sind, soll nicht angezweifelt
werden. Aber eine Gegenfrage muss gestattet sein: In wie weit ist das
"normale" Fleisch denn besser? Ob ich jetzt ein hinkendes 'Hottehü' mit Schmerzmitteln, oder ein
randalierendes Rind mit Antibiotika zu mir nehme, ändert an der Problematik gar
nichts.
Die vielleicht letzte zuverlässige Quelle für qualitativ
akzeptables Fleisch wäre der Gang zum Bauern nebenan (Für 'Städter' selbstverständlich ein Problem). Die ganz "Extremen" könnten dann
noch die Eigenschlachtung in Betracht ziehen.
Aber Vielleicht sollte "Fleisch" ganz einfach wieder etwas 'Besonderes' werden? Ein Sonntagsbraten, zur Abwechslung einmal mit 'Stellenwert'? Den man
sich eben nicht 'so mal schnell' nebenbei gönnt. Eventuell eine "Luxusfleischsteuer", von mir aus auch auf
Pferdesalami? Mit Steuern geht doch sonst auch alles, bedenkt man nur die TV-Steuer, allgemein bekannt als GEZ-Gebühr.
Naja, wahrscheinlich passiert dies in naher Zukunft auf keinen Fall, geschweige denn jetzt - Burger King hat wieder seinen Doppel Whopper
für 99 Cent im Angebot!
Mahlzeit

Andreas Popp hatte in einem seiner zahlreichen Auftritte die Ursache mal genannt: Ist das Volk satt, geht es nicht auf die Strasse. Deshalb ist teures Fleisch so ziemlich das letzte das diese Gesellschaft bekommt.
AntwortenLöschenIst aber auch eine praktische Sache mit dem billigen Fleisch.
1. Die Fleischindustrie profitiert davon.
2. Die Pharmaindustrie auch, denn die Viecher müssen am leben gehalten werden
3. Glaubt man aktuellen Studien macht der übermäßige verzehr von Fleisch dumm -> dummes Volk konsumiert besser.
* Bevölkerung nimmt zu *
4. Gesundheitsystem profitiert, mehr Verschreibungen bzw. Kuren
5. Pharmaindustrie freut sich nochmals (sollte man mal Aktien von kaufen)
Es muß ganz klar die Herstellung und Zucht besteuert werden, wenn nicht gar gedeckelt. Fleisch entsteht durch Lebewesen.Massenschlachtungen und Massenverkauf sowie Massenzüchtungen, unter Nicht-Qualitäts-Bedingungen fördern immer den Missbrauch. Selbst wenn es auf der einen Seite teures (durch Besteuerung) Qualitätsfleisch gäbe bestünde immer noch die Möglichkeit noch billiger zu produzieren um den Markt zu beherrschen. Die Preisschraube selbst zu betätigen wäre nur das selbe Prinzip wie bei unserem "knappen", und deswegen verteuerten Benzin bzw. sämtlichen anderen Ressourcen, die aufgrund des von uns "angeblich" verursachten Klimawandels die Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben. Die Qualität des Fleischs muß sich auch durch Qualitätskriterien regulieren.
AntwortenLöschenIch denke das Problem ist viel einfacher gelößt wenn man sich nur frägt für was die Lebensenergie in Form von Arbeit verwendet wird !
AntwortenLöschenAlso kurz gesagt ALLES was Naturzerstörend ist, diesen Dingen müsste sofort der Energiehahn zugedreht werden. Hier allem voran Waffenentwicklung ... Pharmadreck, Geoengeneering (Chemtrails und Haarp ..) .... Genmanipulation ...bis hin zu sinnlosen Staudämmen. Damit einhergehend die Abschaffung sämtlicher Geheimorganisationen -*- denn nur durch solche kann Lüge, Betrug, Zwiespalt, Krieg .. etc entstehen. Desweiteren eine sinnvoll gestaffelte Produktsteuer unter Abschaffung sämtlicher anderer Steuern und Abgaben ... Minimierung und Dezentralisierung des gesamten Verwaltungsapperates... Förderung von "Freie Energie" ...etc . Dann ein Werte- und Moralwandel hin zu WIR ALLE .. sind geistige Wesen, Teil von etwas größerem ... etc
In diesem Sinne
LG
Sat Chit Ananda
Ich möchte hiermit auch noch darauf hinweisen, dass es eben seit geraumer Zeit nichtmehr möglich ist das selbst gehaltene Ferkel oder Rind privat zu schlachten. Dies wurde durch verschiedene Maßnahmen - Chip im Ohr, spezielle Schlachtvorgangsrichtlinien - (hier kennt sich sicher manch anderer besser aus) erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht. Cui bono?
AntwortenLöschen..Da will der Kunde, dass das Kilo Hüftsteak billiger ist als eine Dose Hundefutter, und wundert sich dann, wenn er die Krätze bekommt..."
AntwortenLöschenDa ist zwar griffig aber trotzdem nur eine Seite der Medallie. Nur weil der "dumme" Verbraucher gerne zu wenig wie möglich ausgeben möchte, ist das doch keine Freifahrtschein Schund zu verkaufen.
Preise haben doch nichts mit dem wirklichen Wert einer Ware zu tun.
Da bekommt nur wieder einer den Hals nicht voll genug und will seine Gewinnspanne vergrößern. Da liegt der Hauptteil des Problems.
..Da will der Kunde, dass das Kilo Hüftsteak billiger ist als eine Dose Hundefutter, und wundert sich dann, wenn er die Krätze bekommt..."
AntwortenLöschenklingt erstmal richtig und lustig, ABER - viele könnten sich das hundefutter gar nicht leisten, das fleisch auch nur wenn es saumässig billig (und ich meine billig und nicht preiswert) ist, und einfach mal auf gemüse ausweichen ist auch nicht so einfach. ist nämlich auch nicht unbedingt preiswert, wenn es nicht gerade von sonstwo kommt und die "ökologische note" stimmen soll.
was also tun? seine kinder mit allem füttern was greifbar ist? oder bank überfallen? ist ja nicht so, das jede woche einer vorbeikommt und einen gut bezahlten job im gepäck hat. leider helfen da auch keine guten ratschläge, denn essen muss der mensch... auch solche probleme und hochgejubelten scandälchen sind leider ein zeichen unserer kaputten gesellschaft.
kleinvieh macht eben auch mist ...