Dienstag, 12. März 2013

Altmaier stellt sich als Atomendlager zur Verfügung

(ph) Überraschung aus Berlin: Bundesumweltminister Peter Altmaier fasste kürzlich den längst überfälligen Beschluss, offensichtliche Eigenkapazitäten endlich nutzen zu wollen, um das Atomendlager-Problem in der Bundesrepublik endgültig zu lösen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang bereits von einem revolutionären Durchbruch. Altmaier sei im Vergleich zu Gorleben und Co. ein "Quantensprung, was die Aufbewahrung von Brennstäben angeht." In Japan ist man indes bestürzt über den Vorstoß des Ministers, hatte man doch auf seine direkte Hilfe beim Bau des Fukushima-Sarkophags gehofft.

Kritik von den Grünen
Auch von den Grünen hagelt es Kritik. Nachdem Deutschlands eigentliche Umweltpartei Nummer Eins bereits 'ihrer' Energiewende beraubt wurde, ist nun auch ein weiteres Trumpf-Thema für die Bundestagswahl 2013 gefährdet. Kein Wunder, munkelt man doch, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung Bundesvorsitzende Claudia Roth für den Posten im Umweltministerium gehandelt wurde. Es bleibt abzuwarten, ob Peter Altmaier seine Reformpläne ernsthaft in die Tat umsetzt und somit noch vor der Bundestagawahl auf Asse im Ärmel zurückgreifen kann.

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