Ein
kleiner Unternehmer vom Bodensee läuft gegen wahnsinnige Managergehälter sowie Bankerboni Sturm und findet dabei großen Rückhalt in der Bevölkerung. Eine
Anti-Abzock-Initiavie 1:12. Soll heißen, dass Führungskräfte bzw. Aufsichtsräte
in einem Unternehmen maximal das 12-fache eines "normalen" Arbeiters
als "Entlohnung" entgegennehmen dürfen. Und nicht wie üblich 200 bzw. 300 Mal so viel. Ist dies der Beginn eines kapitalistischen Musterstaates, bzw.
hat das Volk, welches sonst lediglich Skipisten präpariert, doch mehr Mumm in
den Knochen als bisher viele annahmen?
Die Schweizer, und das macht die ganze Sache so interessant, haben eine
entscheidende Waffe, gegen deren Macht oftmals selbst die größten Konzerne und
Lobbyisten nur noch den weißen Geldschein hissen können. Sie haben das Volksbegehren, und scheuen es offensichtlich
auch nicht, jenes nun einzusetzen.
Am 3.
März wird entschieden, ob Führungskräfte, welche diese Bezeichnung nur äußerst
selten verdienen, in der Schweiz zukünftig am brancheninternen Hungertuch nagen
müssen, oder nicht. Mich
würde das freuen. Vielleicht beginnt damit ja sogar eine Art Dominoeffekt mit
ungeahnten Ausmaßen.
Wie sagte
einst Bertold Brecht :
"Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft."
Hoffen
wir das Beste.

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