(nh) Das
englische Erdgasunternehmen iGas hat in einer aktuellen Studie seine Prognosen für die in englischem Boden befindlichen Vorräte an Schiefergas enorm angehoben. Man vermutet, dass in einem 300 Quadratmeilen (ca. 780 km²)
großen Areal bei Cheshire bis zu 102 Billionen (deutsche Billionen) Kubikfuß (ft³) unkonventionelles Erdgas lagern.
Großbritannien, dass
mit Erdgas (40%) und Öl (32%) einen Großteil seines Primärenergieverbrauches
deckt und jährlich circa drei Billionen Kubikfuß Erdgas verbraucht, könnte
sich somit über mehrere Jahrzehnte importunabhängig mit Gas versorgen. Die
Fracking-Beschränkungen in England wurden bereits im vergangenen Dezember
großflächig gelockert und teilweise aufgehoben.
Dies nutzen nun einige
Energiekonzerne für intensive Probebohrungen und Erkundungen zur
Schiefergasförderung.
Durch die aktuellen Beschlüsse des Europäischen Rates vor wenigen Wochen, im Hinblick auf günstigere
Strompreise und die Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer
Unternehmen, wurden auch die Möglichkeiten für Fracking in den einzelnen
Mitgliedsstaaten nicht mehr prinzipiell ausgeschlossen.
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