Freitag, 5. Juli 2013

Aqua Minerale con gas?


Studie zeigt erhöhte Gaskonzentration in Trinkwasserquellen der USA

Ein amerikanisches Forscherteam verschiedener Universitäten hat auf dem Appalachen Plateau im Nordosten des Bundesstaates Pennsylvania über 140 Trinkwasserquellen, welche durch das hydraulische "Fracturing" (Fracking) zur unkonventionellen Erdgasgewinnung eingesetzt werden, auf eventuelle Fremdkörper und Rückstände hin untersucht.

Grafik: occupydenver.org
Dazu herangezogen wurden die allgemeine Erdgaskonzentration sowie die spezielle Isotopensignatur in der Nähe zu Schiefergasvorkommen. Erhaltene Resultate sprechen für sich. In über 82% der entnommenen Trinkwasserproben fanden sich Methanrückstände, die bei Haushalten mit weniger als einem Kilometer Entfernung zum Bohrgebiet sechs Mal höher waren als bei anderen Haushalten. Der Ethangehalt war sogar 23 Mal höher als normal. Ebenfalls konnte in zehn Wasserproben das Gas Propan nachgewiesen werden.


Auch die isotopischen Siganturen sowie die Kohlenstoffverhältnisse, welche bei diesen Untersuchungen auftraten, zeigten an dass in direkter Umgebung der Bohrstelle Trinkwasser mit „streunenden Gasen“ kontaminiert war. Wie jenes beim Fracking-Vorgang dort hin gekommen ist, verdeutlicht die Abbildung oben recht einfach. Wer die wissenschaftlichen Ergebnisse einsehen möchte findet die Studie <Hier> [pdf]

Da die USA enorme Mengen an Schiefergasvorkommen besitzt und diese in naher Zukunft auch verstärkt fördern möchte um sich nach und nach von Öl- und Kohleimporten unabhängig zu machen, kann von einem Rückgang oder gar „Fracking-Stop“ nicht ausgegangen werden - im Gegenteil.

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