Studie zeigt erhöhte Gaskonzentration in
Trinkwasserquellen der USA
Ein amerikanisches Forscherteam
verschiedener Universitäten hat auf dem Appalachen Plateau im Nordosten des
Bundesstaates Pennsylvania über 140 Trinkwasserquellen, welche durch das
hydraulische "Fracturing" (Fracking) zur unkonventionellen Erdgasgewinnung eingesetzt werden, auf eventuelle Fremdkörper und Rückstände hin untersucht.
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| Grafik: occupydenver.org |
Dazu herangezogen wurden
die allgemeine Erdgaskonzentration sowie die spezielle Isotopensignatur in der
Nähe zu Schiefergasvorkommen. Erhaltene Resultate sprechen für sich. In über
82% der entnommenen Trinkwasserproben fanden sich Methanrückstände, die bei
Haushalten mit weniger als einem Kilometer Entfernung zum Bohrgebiet sechs Mal
höher waren als bei anderen Haushalten. Der Ethangehalt war sogar 23 Mal höher
als normal. Ebenfalls konnte in zehn Wasserproben das Gas Propan nachgewiesen
werden.
Auch die isotopischen
Siganturen sowie die Kohlenstoffverhältnisse, welche bei diesen Untersuchungen
auftraten, zeigten an dass in direkter Umgebung der Bohrstelle Trinkwasser mit
„streunenden Gasen“ kontaminiert war. Wie jenes beim Fracking-Vorgang dort hin gekommen ist, verdeutlicht die Abbildung oben recht einfach. Wer die wissenschaftlichen Ergebnisse einsehen möchte findet die Studie <Hier> [pdf]
Da die USA enorme
Mengen an Schiefergasvorkommen besitzt und diese in naher Zukunft auch
verstärkt fördern möchte um sich nach und nach von Öl- und Kohleimporten
unabhängig zu machen, kann von einem Rückgang oder gar „Fracking-Stop“ nicht
ausgegangen werden - im Gegenteil.

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