Mittwoch, 14. November 2012

USA 2012 - Zwischen Polizeistaat und Systemkollaps

Von Philipp Horn

Die Vereinigten Staaten, vier weitere Jahre unter Barack Obama – Eine Bestandsaufnahme:

Es war in diesem Wahljahr wie immer ein harter und vor allem teurer Kampf um die Gunst der Wähler. Insgesamt 6 Milliarden Euro wendeten Demokraten und Republikaner auf, um den nächsten Präsidenten stellen zu dürfen. Das Endergebnis kennen wir natürlich alle. Den wirklichen Irrsinn der Geschichte wohl nicht. So zeigt ein winziges Rechenspiel, wie die Vorzeigedemokratie aus Übersee wirklich funktioniert:

Circa 312 Millionen Menschen leben in den USA, von denen sind jedoch nur 75% wahlberechtigt. Äußerst gutherzig aufgerundet sind das 235 Millionen US-Bürger. Wahlberechtigt sind von denen jedoch nur diejenigen, die sich auch zur Wahl registrieren lassen. Da die US-Regierung aufgrund der Kurzfristigkeit für das Wahljahr 2008 noch keine Statistiken veröffentlichte, muss man die Zahlen aus dem Jahr 2004 betrachten. 174 Millionen Amerikaner ließen sich vor acht Jahren zur Wahl registrieren. Mittels einer Verhältnisrechnung und einer Menge gutem Willen gehen wir also davon aus, dass sich 2012 180 Millionen Bürger zur Wahl registrierten. Diese Zahl stellt nun die Grundgesamtheit aller Wähler dar. Nun wird davon ausgegangen, dass 60 % dieser Menschen ihre Stimme auch abgaben. Macht nach Adam Ries 108 Millionen. Von denen stimmten knapp über die Hälfte für Obama, also circa 55 bis 56 Millionen Bürger. 
Der alte und neue Präsident erhielt seine Legitimation für eine weitere Amtszeit also von weniger als 20% der amerikanischen Bevölkerung – Erinnert doch eher an Verhältnisse der griechischen Antike, als an Vorzeigedemokratie.

All die jubelnden Obama Wähler müssen dennoch einen vernünftigen Grund gehabt haben, sich an dem zweiten Streich ihres Messias‘ so zu erfreuen. Fragt man Sie, wird meist die Wirtschaft als tragender Beweggrund genannt, schließlich schaffe Obama Jobs. Schwer zu sagen woher diese Meinung kommt, da die Zahl der Arbeitslosen in den USA während der letzten 4 Jahre um 60 % wuchs. Vielleicht gehören diese Überzeugten auch einfach nicht zu den 45 Millionen Menschen in Amerika, die nur noch durch den Erhalt von Essensmarken überleben können. Höchstwahrscheinlich missfiel ihnen auch die Tatsache, dass das durchschnittliche Einkommen eines US-Haushalts durch den starken Fall der Reallöhne mittlerweile wieder das Niveau von 1967 erreicht hat – Die Idiokratie in den USA macht auf ihrem Vormarsch offensichtlich vor nichts halt.

Dies zeigt auch das Beispiel einer Abstimmung aus Kalifornien, welche parallel zur US-Wahl stattfand. Zur Debatte stand die sog. Proposition 37, ein Gesetz, welches die Kennzeichnung von versteckten GVO-Giften auf Lebensmitteln vorschreibt. Das war natürlich überhaupt nicht nach dem Geschmack der Chemie-Lobby. Der Biotech-Konzern Monsanto rührte massiv die Werbetrommel und konnte neben den eigenen 8 Millionen US$ viele großzügige Partner generieren, um den Spendentopf gegen Proposition 37 zu füllen. Darunter Pepsi, Dow und, man höre und staune, auch Bayer. Ums vorweg zu nehmen, der Aufwand lohnte sich natürlich. Eine flächendeckende „Aufklärungskampagne“,  die durch sämtliche Medien wanderte klärte den Durchschnittsamerikaner auf, sodass am Ende 53% der Kalifornier gegen die Proposition 37 stimmten – Na, Hauptsache es schmeckt.

Aber zurück zur Präsidentschaftsfarce. Während der 3 TV-Debatten hatten sich Romney und Obama eine Menge zu erzählen, nur wirklich gesprochen wurde dabei nicht. Zum Beispiel über die schleichende Entwicklung der USA hin zu einem Polizeistaat. Warum jedoch auch, waren sich die Kandidaten in dieser Frage doch von vorne herein einig. Dazu mal ein paar Fakten weiterer innenpolitischer Entwicklungen aus der USA. Der sog. Patriot-Act wurde zementiert. Die amerikanische Regierung ist also seit einiger Zeit wieder offiziell befugt, jede beliebige Person zu verfolgen, festzuhalten und sogar zu töten – Rechenschaftspflicht? Denkste!

Die Obama Administration verstärkt seit geraumer Zeit das hauseigene Militär, sprich den Heimatschutzbund, welcher mittlerweile fast flächendeckend mit schweren Panzerwaffen ausgestattet sein dürfte. Warum fragt man sich? Gab es doch nach dem 11. September trotz Millionen getöteter Muslime keinen nennenswerten islamistischen Terroranschlag auf amerikanischem Boden. Es besteht hierbei mit Sicherheit ein direkter Zusammenhang zu Obamas Plänen einer neuen Notstandbehörde (FEMA-Korps), welche ausschließlich aus jungen Männern zwischen 18 und 24 bestehen soll. Warum schmiedet der US-Heimatschutz solche Pläne und baut nebenbei unzählige Zivilgefängnisse auf inländischen Militärstützpunkten. Welchem „Notstand„ will man damit vorbeugen? – Sicherlich keinem von außen.


Betrachtet man es zynistisch, handelt die amerikanische Regierung eigentlich nur folgerichtig, denn es ist abzusehen, dass die Bevölkerung bei fortlaufender Entwicklung in geraumer Zeit nur noch gewaltsam unter Kontrolle gebracht werden kann. Indiz hierfür: Die US-Notenbank (FED) erhält noch in diesem Jahr zum Dritten Mal binnen kürzester Zeit die Legitimation zum Geld drucken. Durch den QE3-Act wird die Geldmenge in den Vereinigten Staaten noch weiter in die Höhe schießen. Die Folgen des dritten Teils der sog. Quantitativen Lockerung für die Bevölkerung werden verheeren sein – Aber es ist ja alles zum Wohle der Musik, denn die muss ja bekanntlich weiter spielen, zu welchem Preis auch immer.

Düstere Aussichten für die meisten Amerikaner. Vielleicht tröstet es, dass sie nach wie vor nicht die einzigen Menschen sind, die unter Ihrer Regierung leiden. Sah sich Obama in den vergangenen vier Jahren u.a. durch diverse Präventivpreise noch gehemmt, darf man nun gespannt sein, was die amerikanische Kriegsmaschinerie für die nächsten Jahre alles geplant hat. Soll nicht heißen, dass man in der jüngsten Vergangenheit untätig gewesen sei, ganz im Gegenteil. Man ließ und lässt es durch diverse Stellvertreterkriege einfach etwas ruhiger angehen. So ist es kein Geheimnis, dass vor allem die Amerikaner im Jahr 2011 für den Sturz von Muammar al-Gaddafi verantwortlich waren. Jener Gaddafi, der mehr als 30 Jahre treibende Kraft der grünen libyschen Revolution war. Seit August unterstützen die Amerikaner nun auch die syrischen Rebellen mit Munition und Waffen – Man muss eben auch mal andere um's Öl kämpfen lassen.

Bleibt die Geschichte mit dem Iran, wo bereits der nächste Schurke auf die Weltpolizei wartet. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Amerikaner hier wieder die angenehme Rolle des spendablen Dritten einnehmen könnten. Mit Israel findet man nämlich einen Partner vor, dessen Regierung nach der Schaffung künstlicher Atom-Ängste nun einige Erwartungen hegt. Hierbei ist es mir wichtig, den Unterschied zwischen dem allgemeinen Judentum und den aggressiv kapitalistisch veranlagten Zionisten deutlich aufzuzeigen. Ahmadijenad, der gefürchtete antisemitische Diktator aus dem Iran kennt diesen Unterschied schon seit langem. Denn nicht das gesamte Judenthum ist ihm zuwider, sondern lediglich das geopolitisch ausgerichtete Israel, und dies nicht zu Unrecht. Bevor jetzt jemand Verschwörungstheoretiker schimpft, hier ein Video welches 2007 aufgenommen wurde. Die Bilder zeigen das Zusammenkommen Ahmadijenads mit einem Juden-Orden, welcher auch gleich eine Schale aus Silber für den Iranischen Tyrannen im Gepäck hatte. Inschrift:

"Möge dieses Geschenk im Auftrag aller Tora-Juden der Welt ein Zeichen der Dankbarkeit für die Liebenswürdigkeit und Liebe  sein, die Sie über den Juden und der gesamten Menschheit ausgebreitet haben. Im Auftrag der Tora-Juden der Welt, überreicht von Neturei Karta International, New York, USA."



5 Kommentare:

  1. wahnsin. fakten, fakten, fakten

    wenn das mal der Obama wüsste :-D

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  2. Ich trau diesem Iraner trotzdem nicht!

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  3. Und ich traue keinem der mehr Macht und/oder Wissen/Informationen hat, als ich. ;)

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  4. Man sollte zu wie zu nie den mächtigen der läner trauen. jeder diese leute lügt nur nur am die macht zu bleiben. Das wird immer zu bleiben.

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  5. Es ist bestimmt kein Trost, daß es den Amis genauso beschissen geht wie uns.
    Der Jude macht keinen Unterschied bei den Goi.

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