(ph) Nachdem der Deutsche Außenminister sein Schulenglisch auf
unzähligen Auslandsreisen aufbesserte, meldete er sich nun auch wieder
innenpolitisch zu Wort: „Da die Belastungen während einer Ganztags-Haushaltsführung
für den Großteil meiner Geschlechtsgenossen untragbar sind, muss in ihrem
Interesse über einen höheren Betreuungssatz diskutiert werden“, so Westerwelle.
Ob er plane, gemeinsam mit seinem Lebensgefährten im Falle einer Gesetzesänderung
durch eventuelle Kindesadoptionen selbst abzukassieren, ließ der ehemalige
FDP-Chef offen. Zur Überraschung weniger stieß sein unerwarteter Vorstoß auch
beim Koalitionspartner CSU auf hohen Zuspruch. Insider vermuten, dies läge an der über 80-prozentigen Männerquote innerhalb der Bayerischen Landesregierung. Den Quellen zufolge, planen Horst Seehofer und seine männlichen Minister in absehbarer Zeit eine neuartige "Home-Office-Regierung", da die in Aussicht stehenden Prämien nicht als offenzulegende Nebeneinkünfte geltend gemacht werden müssten.
In der Bundesregierung stößt man derweil auf ein geteiltes Echo. Arbeitsministerin Ursula van der Leyen begrüßt den Gedanken. Nicht zuletzt, da sie gemeinsam mit ihrer männlichen Ehefrau und den 7 Kindern ebenfalls enorm davon profitieren würde. Angela Merkel hingegen zeigte sich verstört. „Wir finanzieren die Euro-Rettung aktuell mit dem Geld heranwachsender Generationen, die Männerprämie am Herd würde vielleicht auch meiner Generation ihren Wohlstand kosten“, so die Kanzlerin am Abend im Dachgeschoss des Bundeskanzleramtes. Es bleibt als abzuwarten, ob Guido Westerwelle mit seiner Idee Erfolg haben wird, sein Nachfolger Philipp Rösler denkt indes bereits über ein ähnliches Prämienmodel für Frösche nach.
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