Der DEX wird, ähnlich wie der
Ifo-Geschäftsklimaindex, durch eine Befragung von über 2.000 Vorständen sowie
mehreren Hundert Verbänden, Unternehmen und Städten berechnet, um somit eine
weitestgehend objektive Diskussionsgrundlage für notwendige Handlungsfelder zu
ermöglichen.
100er-Marke erstmals unterschritten
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| Quelle: dena |
Das 1. Quartal 2013 zeigt im
direkten Vergleich mit seinem Vorgänger einen deutlichen Einbruch von 102,6 auf
aktuell 95,8 Zähler. Somit wurde erstmals die 100-Marke
unterschritten. Dieser Absturz kann und
muss auf die aktuelle politische Situation, und die damit verbundenen Zweifel an der bundesweiten Energiepolitik
zurückgeführt werden. Auch bei Unternehmen und Verbänden
hat sich der Index seit dem letzten Quartal deutlich verschlechtert. Von 118,5
Punkten aus dem 4. Quartal 2012 auf 107,5 Punkte im 1. Quartal 2013. Somit wird
die Energiewende nur noch als "eher positiv" bewertet.
Der größte Stimmungseinbruch von
jeweils über zehn Punkten zum Vorquartal stammt von den Investoren und
Energieversorgungsunternehmen. Als größter Schwachpunkt werden die
regulatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen der Energiewende betitelt.
Die befragten Unternehmen gaben an,
dass um den Negativ-Trend zu stoppen, eine Stärkung der Investitionssicherheit
sowie eine rasche und sinnvolle Überarbeitung des Erneuerbaren-Energien
Gesetzes (EEG) zwingend notwendig sei.
Somit zeigt sich erneut, dass eine auf den Wahlkampf ausgerichtete
Politik, die dem potenziellen Wähler das verspricht, was er hören will,
schlussendlich auch die größten Infrastrukturprojekte gefährden kann.

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