Donnerstag, 5. April 2012

Feuerzynismus

(ph)

Hallo allerseits,

vor ein paar Tagen meldete sich der Weltklimarat (IPCC) mal wieder zu Wort. Zur Überraschung von niemandem,  wurden zusätzlich zum CO², mal wieder eine Menge Schreckensmeldungen in die Luft geschossen. Von verheerenden Dürreperioden, über heftige Sturmflutkatastrophen bis zu katastrophalen Erdbeben war mal wieder alles im Panik-Katalog, was das Nobelpreiskomitee zu bieten hatte.
Gemäß dem 600-Seiten Dokument ist auch damit zu rechnen, dass der Meeresspiegel in Zukunft rapide absinken könnte  - Moment mal!

Liest man da etwa richtig? Die selbe Institution, deren jahrzehntelangen Prognosen die Niederlande schon lange hätten versinken lassen, geht jetzt von einer 180°-Wendung aus?
Nein, nein, so schlimm steht es noch nicht um die Glaubwürdigkeit des Weltrettungs-Vereins. 

Man geht lediglich von einer „kurzweiligen zyklischen Veränderung des Kurzzeitwetters" aus.
Na dann bin ich ja beruhigt.

Es steht laut Bericht weiterhin absolut fest, dass die 0,035% (!) CO² in unserer Atmosphäre und dessen rasanter Anstieg auf bald 0,036 % die Erde unaufhaltsam zu einem Feuerball werden lassen.
Aus diesem Grund müssen z.B Unternehmen unsere Luft für Ihre massive Verpestung entschädigen – das nennt man dann CO²-Emissions-Zertifikate. Diese führen auch nur ganz nebenbei dazu, dass Al Gore sich mit seiner Klimabörse in Chicago bald erster CO²-Milliardär der Welt nennen darf. 
Aber wen kümmert das schon, wenn man bedenkt das es auf der Erde vor 500 Jahren nachweislich 1° wärmer war, so ganz ohne Industrieschornstein.




Wer mehr hierzu in Erfahrung bringen möchte, bitte sehr:


Was gibt es denn sonst noch so neues?

In Russland ereignete sich diese Woche mal wieder ein Hochhausbrand. 10 Jahre nach 9/11 stand einmal mehr ein „500er“ in Flammen, ohne eingestürzt zu sein. Das Feuer auf dem sich noch im Bau befindlichen Gebäude wurde schnell unter Kontrolle gebracht, sodass am Ende glücklicherweise keine ernsthaften Personenschäden zu verzeichnen waren.
Erdrutschwahlsieger Wladimir P. machte sich gleich am nächsten Tag ein Bild von den Schäden, während einige Kilometer weiter, im Süden der Stadt um 12 Menschen getraut wurde, die ebenfalls Tags zuvor, bei einem Unglück auf dem örtlichen Markt, zu Tode kamen.
Ein Feuer war ausgebrochen..

Deutschland – Hierzulande bedienen sich die Massenmedien derzeit mal wieder an einem alljährlichem Feindbild, dem Ölkartell. Erstaunlicherweise mal eine vertretbare, wenn auch arttypische Form der Berichterstattung.
Bei einem Anstieg des Benzinpreise von über 65 % in den letzten 10 Jahren ist es nur mehr als verständlich, dass Unmutsäußerungen vieler Bundesbürger immer heftiger ausfallen. 
Dazu eine ganz kurze Erläuterung: Das ökonomische Prinzip, für ein Produkt oder eine Dienstleistung immer den Preis zu verlangen, den der Verbraucher gerade noch so bereit ist zu zahlen, verfolgt jedes auf Gewinnmaximierung ausgelegtes Unternehmen. Die hinzukommende Kartellbildung innerhalb der Ölindustrie kann demzufolge nur ein Ergebnis mit sich bringen. 
Der Preis wird zusammen mit der zurzeit noch massiv unterschätzten Inflation weiter steigen,
und steigen.

Zum Glück haben wir ja noch eine Bundesregierung. Diese brachte über die hauseigene ARD einen Besänftigungsversuch in Form einer Gesetzesidee auf den Weg.
Einfach ausgedrückt, möchten einige FDP-Politiker die Ölmultis „an die Kette legen“. 
Dementsprechend nun hierzu keine weiteren Ausführungen..

Bleibt einzig und allein der Trost aus Italien. Dort hat vor kurzem jemand für über 2 Euro getankt. Wer sich mehr über internationale Spritpreise informieren möchte, hier mal ein Überblick:


Bleibt mir noch, allen Lesern meines Blogs ein erholsames Osterfest zu wünschen. Kommen Sie gut in das verlängerte Wochenende, haben Sie Erfolg bei der Eiersuche und tanken Sie Ihr Diesel-Fahrzeug zur Sprit-Frust-Bekämpfung doch einfach mit Heizöl.



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